Allgemeines zum Orden

Ordens-Übersicht

Die Mitglieder des Ordens – dabei ist es egal, welchem Zweig sie angehören – achten und respektieren sich in der Öffentlichkeit untereinander. Intern kommt es oft zum Streit, vor allen Dingen zwischen den Khardin und den Preardin. Die Khardin vertreten einen sehr aggressiven und fanatischen Standpunkt. Für sie war der Erbauer schon vor seinem Martyrium ein übernatürliches Wesen, und seine Lebensinhalte sind die einzig richtigen. Alle anderen Götter betrachten sie voller Mißtrauen und sogar Abscheu, die Pfade des Erbauers sind die einzig richtigen und jeder, wirklich jeder sollte die Reinheit und Richtigkeit des Erbauers erkennen, wenn nötig sogar durch Gewalt.

Die Khardin haben in der Öffentlichkeit das schlechteste Ansehen, aber sie sind auch am meisten gefürchtet, weil sie für ihre Skrupellosigkeit und ihren Fanatismus bekannt sind. Selbst wenn den Khardin die Hände durch die Grundsteine oder andere Gesetze gebunden sind oder sogar gebunden wurden, kam es nicht selten vor, daß die Person, die sie belangen wollten, auf mysteriöse Weise zu Tode kam. Die Khardin haben schon, ohne mit der Schulter zu zucken, ganze Bhanlehen durch die Ordenskrieger dem Erdboden gleich machen lassen. Ganz im Gegensatz dazu stehen die Preardin. Sie sind ungemein beliebt im Volke und genießen das uneingeschränkte Vertrauen eines jeden Gläubigen.

Während die Khardin für den Zorn des Erbauers stehen und sich selbst oft als „dessen gerechten Arm“ bezeichnen, sind die Preardin für ihre Hilfsbereitschaft und Gerechtigkeit bekannt und geachtet. Doch selbst die Preardin wagen es immer seltener, die Flamme der Läuterung zu kritisieren. Die Oradin stehen für die Ehre, die Stärke und für den Schutz des Erbauers.

Die Oradin haben schon immer versucht, sich aus den Belangen der Preardin herauszuhalten, denn ihre Aufgabe war nur deren Schutz. Aber seit es die Khardin gibt, müssen die Oradin immer mehr vermitteln, was sie nicht selten überfordert, weil es selbst im Orden der Oradin unterschiedliche Sichtweisen über die Pfade des Erbauers gibt. Aber grundsätzlich vertreten die Oradin mehr die Meinung der Preardin, und da immer ein Abgesandter des Orad an der Seite des Fürsten weilt, sind die Interessen der Preardin geschützt. Natürlich ist das ein Dorn im Auge der Khardin, und sie haben schon öfter versucht, diesen Posten an der Seite des Fürsten zu erlangen, aber bisher ohne Erfolg. Daher haben sich die Khardin die Loyalität vieler Ordenskrieger erstritten, indem sie dafür sorgten, das die „richtigen“ Anführer die Leitung der Ordenskrieger übernahmen.

Man kann sagen, das von allen Kathulan mindestens 70% loyal zu den Khardin stehen. Damit haben die Khardin eine mächtige Armee, mit der sie im Zweifel ihre Forderungen durchdrücken können und es auch tun. Die Preardin hingegen können sich auf die Loyalität der Oradin und deren Akoluthen verlassen, was hingegen die Ordenskrieger im eigentlichen Sinne wieder unter die Kontrolle der Preardin bringt. Denn letztendlich ist es der Prearad, der über die Ordenskrieger befiehlt und nicht der Kharad.

Tür zum Ordenshaus

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