Danglar 4 – danke!

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Dieses Thema enthält 2 Antworten und 3 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Halfdan Halfdan vor 1 Jahr, 3 Monate.

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  • #1520
    Hana
    Hana
    Moderator

    Das Danglar 4 ist rum – insgesamt bin ich zufrieden mit unserem ersten klassischen Abenteuercon. Durch nicht einkalkulierte „Doppelbelastung“ fast jedes Orgateils waren wir nicht durchgängig bei NSCs und SCs präsent – das wird nächstes Mal auf jeden Fall besser.
    Wir hoffen, es hat euch gefallen – scheut euch nicht, uns Verbesserungsvorschläge zu schreiben, wir wollen gern an uns arbeiten.
    Gern hören wir auch, was euch besonders gefallen hat, damit wir das besonders im Blick behalten. Wir freuen uns aufs nächste Con mit euch!
    Ich hoffe besondes, dass wir den Anfängern unter euch einen schönen ersten Con bereitet haben – und ihr Lust aufs schönste Hobby der Welt bekommen habt.

    Besonderen Dank an die tollen NSC, die mit unglaublicher Energie aufgewartet haben und besonders die Szenen, bei denen ich etwas Sorge hatte, dass es nicht gut wirkt, unglaublich gerockt haben. Yeah!
    Danke an Eva fürs Schminken!
    Danke an Doro K. fürs Seil knoten trotz Plotspoiler, und an Stefan fürs Seilausleihen, nachdem wir unseres vergessen hatten.
    Danke an Nora, Marina und Doro E. für die Bastelhilfe, und ganz besonderer Dank an Hannes, der sich den Allerwertesten aufgerissen und nächtelang durchprogrammiert hat für die Maschinen.

    viele liebe Grüße,
    Annkathrin

    #1521

    Remus
    Teilnehmer

    Ich klaue jetzt einfach frech die Conberichtsvorlage von Jeremias.

    Vorneweg: Ich war der danglarische Clankrieger „Alexey Markov“

    1. Gelände (Wie fandest du das Gelände, die Umgebung. (Für Con geeignet? Gut Erreichbar?)

    Bokenrode ist mein derzeitiges Lieblingsgelände. Die Häuser im Mittelalterdorf sind wunderschön und auch gut benutzbar. Leider haben wir als Spieler nur wenige der Häuser für uns erschlossen. Das hatte einerseits den Vorteil, dass wir nicht zu weit auseinanderdividiert waren aber wir hätten die Gegebenheiten denke ich besser nutzen können.

    Ein weiterer Pluspunkt für das Gelände ist, dass man das Mittelalterdorf ohne Probleme von fast allen Seiten angreifen kann. Das sorgt im Kampf für Abwechslung und bringt die Spieler meiner Meinung nach auch mehr in die Bedrohungssituation hinein.

    2. Unterbringung

    Eine erstklassige Jugendherberge. Ich bin mit der Orga einen Tag früher angereist und habe die Herbergsleitung und die Verantwortlichen für das Dorf kennengelernt. Alles sehr nette und vor allem verständige Leute. Die Herberge ist sehr erfahren mit LARPern und deren Bedürfnissen.

    Ich hatte immer den Eindruck, dass die Mitarbeiter der Herberge es uns so schön wie möglich machen wollten. Auch kleine Gesten wie das ungefragte kochen von Kaffee nachdem wir angereist waren unterstrichen diesen Eindruck.

    3. Essen (Qualität und ggf. Kosten, Küche, Tavernencrew?)

    Vom Essen her die beste Jugendherberge die ich bisher gesehen habe. Es gab immer genug für alle. Die Küchencrew war ebenfalls sehr rücksichtsvoll. Beispielsweise wurde zu den Schnitzeln die es am Samstag zum Abendessen gab auch ein großes Messer dazugelegt, damit man sie sich teilen konnte.

    4. NSC hinsichtlich Rollenspiel. (Wurden jeweilige Rollen gut gespielt? Anzahl genügend?)

    Die NSC die ich vom Spiel her erlebt habe waren alle gut gebrieft und haben ihre Rollen überzeugend gespielt.

    5. NSC hinsichtlich Kampf ( Was war gut, was war schlecht, Anzahl ? )

    Ich hatte keine wirklich schlechten Kämpfe auf dieser Con, aber auch keine besonders guten. Das mag der Tatsache geschuldet sein, dass die NSC zum Großteil Untote dargestellt haben. Da wurde dann mal gerne nachdem sie auf dem Boden lagen noch mit der Zweihandaxt herumgefuchtelt. Vom Boden aus kämpfen ist so gar nicht meins.

    Manche NSC haben außerdem wenn sie Knickfoki benutzen keinen Zauber angesagt, sondern einen Fokus zerbrochen und auf einen Spieler gezeigt. Was mich mehrmals dazu führte, dass ich nicht wusste was jetzt Sache ist.

    Ich hätte es schöner gefunden wenn die NSC einige Kämpfe schöner und ausladender ausgespielt hätten. Ich habe beispielsweise einen großen Rundschild den ich manchmal auch als Stoßwaffe einsetze. Wenn ein Mitspieler einen Schwungvollen Anlauf meinerseits mit einem kräftig angedeuteten, aber abgebremsten Schildschlag auf die offen liegende Brust nur mit einem „oh“ einsteckt und weiterläuft, finde ich das etwas schade. Vielleicht könnte man nächstes Mal einen kleinen Ausspielworkshop für die NSC machen. Die Spieler passen sich meiner Erfahrung nach dem cineastischen Ausspielgrad der NSC immer wieder an.

    6. Kampf allgemein (Gelände, Lichtverhältnisse etc. )

    Das Gelände wurde gut genutzt um die Kämpfe unterschiedlich zu gestalten. Die Orga hat für die Nachtruhe des Geländes eine gute Lösung im Hintergrund der Untoten verankert ist.
    Bei einem Kampf nach 22:00 Uhr erscheint ein violettes Licht das die Keophrem (keine Ahnung wie man die wirklich schreibt) ankündigt. Untote Magier, die um sich herum eine Aura der Stille erzeugen. Das machte die Kämpfe sehr surreal und besonders.
    Ich hätte mir insgesamt mehr Kämpfe im Dorf gewünscht und vor allem auch längere Kämpfe. Meiner Meinung nach kam nie so wirklich das Gefühl von Verzweiflung auf, das ich hier gerne gehabt hätte. Untote, die so lange auf uns einstürmen bis nur noch sehr wenige stehen und die Charaktere an ihre Grenzen bringen.

    7. Plot ggf. Unterplots ( Was hat gefallen, was war unverständlich)

    Der Plot war im Großen und Ganzen verständlich. Leider wurde er manchmal von einigen SC gebunkert und erst in Versammlungen angesprochen.
    Mir gefielen vor allem auch solche Kleinigkeiten wie die Kriegsflüchtlinge. Hier auch ein Kompliment an Stefanie/Giftzwergin als Flüchtling, die so eine unglaublich tiefe Verzweiflung rüberbringen konnte.

    Der Maschienenplot war interessant, konnte aber nur ca. 6 Spieler von 60 (?) wirklich beschäftigen. Hier ist denke ich viel Arbeit in zugegebener Maßen großartige Maschienen gesteckt worden, die aber anderswo besser aufgehoben gewesen wäre. Hier aber trotzdem ein großes Lob an die Erbauer (hrhr) dieser beiden Maschienen. Das war schon ganz großes Kino.

    Besonders gefallen haben mir die Mechanisten. Von den NSC super gespielt und von der Orga einfach aber großartig umgesetzt. Die SC vor Ort hatten vor den Mechanisten gefühlt mehr Angst als vor allen Untoten die sie vorher getroffen haben zusammen. Dort wo die Untoten sich unnatürlich schwankend bewegen haben die NSC es geschafft hier ebenfalls „unlebende“ Bewegungen von Maschienenwesen zu erzeugen.

    Der Plot um den Herrn von Geißwacht hat sich mir nicht ganz erschlossen. Ja er ist jetzt untot, aber das er zweimal vorbeikommt mit seinen untoten Buddies und zweimal nicht angreift und auch von unserem Kommandanten zweimal weder angegriffen noch gefordert wird, habe ich nicht verstanden.

    8. Ambiente ( hier zählen gerade die Kleinigkeiten, Taverne gut eingerichtet, ausreichend Fantasyequipment überall, Ausrüstung, Klamotten der NSC´s ect.)

    Die NSC waren sehr gut ausgestattet. Als Danglarer kannte ich den Hintergrund wohl etwas besser als die meisten anwesenden SC und ich habe in der NSC Ausrüstung hintergrundtechnisch keinerlei Patzer gesehen. Im Gegenteil, wir haben innerhalb der Grafschaft in der wir waren eben auch Untote mit dem Wappenrock der Garde dieser Grafschaft angetroffen. Ausserdem auch Rotwehr in passender Ausrüsung und den Orden in schwerer Rüstung. Das gerade die Untoten Ordenskathul das meiste abkonnten machte absolut Sinn.

    9. SL (war SL immer präsent? War SL kompetent, gab es offensichtliche Absprachefehler? Ausreichende Anzahl vorhanden?)

    Die SL war teils im Dorf schwer vor zu finden und hatte wohl auf mehrere Mitglieder Doppelaufgaben verteilt.
    Davon ab hat die SL wenn ich dabei war immer gut reagiert und war aufmerksam. Es wurde außerdem auch auf Spielerideen eingegangen und man zeigte hier auch einiges an Flexibilität.

    10. Wurde zuviel oder zu wenig auf Regelwerke geachtet? (Gab es hier offensichtliche Fehler ?)

    Ich als DKWDDK sozialisierter Spieler hatte großen Spass an der Con.

    11. Wie fandest du deine Mitspieler? (außer eigene Gruppe)

    Mit den Meisten Mitspielern hatte ich großen Spass.
    Es gab für mich ein größeres Manko auf Seiten einer Spielergruppe das ich aber hier nicht vertiefen will, da die Personen es verdienen persönlich angesprochen zu werden.

    12. Was hat dir am Con besonders gut gefallen?

    – Allem Voran das Spiel mit Arius und Leonie

    – Die Darstellung der Mechanisten

    – Die Stilleaura der Keophrem und was daraus im Spiel entstanden ist

    – Die Spieler des Haus Nirakis

    – Innerhalb der Con wurden durch die SL immer wieder Leute für Visionen herausgepickt. Soweit ein Szenario das vielen bekannt sein dürfte. Aber sehr besonders war hier, dass die Orga im Vorfeld mit NSC 360-Grad Szenen aufgenommen hat. Den Spielern wurden als Visionen diese Bilder mit einer Virtual Reality-Brille gezeigt. Dazu gab es dann auch einen Kopfhörer auf mit passender Untermalung. Das war ganz große Klasse!

    13. Was war auf dem Con echt schlecht?

    14. Würdest du nochmal bei diesem Veranstalter einen Con besuchen? BZW. allgemeine Abschlussnote

    Danglarcons sind ein Muss für mich. Also… echt jetzt… wenn ich da nicht hingehe gibt’s Ärger zu Hause!

    Abschlussnote für die Con: 2+

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr, 4 Monate von Hana Hana.
    #1548
    Halfdan
    Halfdan
    Teilnehmer

    Für mich definitiv der Larp-Höhepunkt des Jahres. Allerdings seid Ihr Schuld daran, dass Halfdan jetzt eine fette Narbe am Hals hat. Und außerdem seid Ihr Schuld daran, dass der Arme jetzt neben der Stimme des grünen Drachen immerzu eine zweite im Kopf hört… Die lauter wird….
    … Und ihn nächstes Jahr ins Lager des Roten führen wird.

    Könnt Ihr damit leben?

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