Des Schicksals Lauf

Musik und Text: Saitenweise
Das Lied ist enthalten auf der CD „Saitenweise – Art und Weise“

Eines Abends in der Schänke kommt zu mir ein junger Mann
Fragt, ob er mir den Abend mit nem Spiel vertreiben kann
Klar, was hab ich zu verlieren – teil die Karten einfach aus
Vielleicht geh ich dann heut Abend mit nem Spielgewinn nach Haus

Refrain:
Reich die Würfel noch mal rüber
Bring mir noch ein frisches Bier
|: Denn heut Abend, meine Brüder,
Lacht das Glück gewiss auch mir :|

Kaum sitzen wir am Tische, frisch die Karten ausgeteilt
Findet sich ein junges Mädchen, das auf meinem Schoß verweilt
Rosig sind die zarten Wangen, näher rutscht sie an mich ran
Doch warum um Himmels Willen zwinkert sie den andern an?

Refrain

Später dann an diesem Abend kommt ein Kerl mit Würfeln her
Feixend setz ich mich daneben – vielleicht gewinn ich diesmal mehr
Diesem Mann lacht wohl das Glücke, jeder Wurf ist ein Gewinn
Waren diese grünen Würfel nicht noch schwarz bei Spielbeginn …?

Refrain

Plötzlich mitten in der Schänke eine Kneipenschlägerei
Ohne Zögern oder Zaudern bin beim Wetten ich dabei
Schließlich blutend liegt darnieder nicht der schmale kleine Wicht
Warum später der Verlierer Geld bekommt, versteh ich nicht

Refrain

Auf meinen letzten Heller, zum Spielen reichts gerade aus
Fordert mich der Sohn der Wirtin noch zum Schnick-Schnack-Schnuck heraus
Mal gewinnt er, mal verlier ich, ja so ist des Lebens Lauf
Doch wegen so nem kleinen Rückschlag gebe ich noch lang nicht auf

Refrain

Völlig blank zieh ich von dannen, plötzlich steht ein Räuber da
Doch anstatt mich auszurauben, mustert er mich sonderbar:
„So nen Tölpel auszunehmen, bring selbst ich nicht über mich.
Komm, hier hast du einen Heller“, grinst er, „doch verspiel ihn nicht“

Refrain