Festensteins Berge

1. Trink, Freund, trink und höre die Mär,
In der ich das Land unterm Berg erklär:
Von Festenstein will ich dir singen,
Wo Ambosse glühen und Hämmer erklingen.
Festenberge!

2. Das Leben ist kurz, doch die Tage sind lang.
Durch jede Stadt hallt der Schmieden Klang.
Nirgendwo findest du Ruhe und Schlaf,
Auch nicht auf den Fellen von Widder und Schaf.
Festenberge!

3. Sie hämmern das Eisen und graben im Stein.
Sie mögen im Bergbau die Besten wohl sein.
Sie suchen lautstark nach Zeichen von einst,
Bis du des Nachts in dein Kissen weinst.
Festenberge!

4. Trink, Freund, trink und höre die Mär,
In der ich das Land unterm Berg erklär:
Von Festenstein will ich dir singen,
Wo Fässer rollen und Lieder erklingen.
Festenberge!

5. Ein Land, nicht wohnlich für Mensch oder Tier,
In riesigen Krügen schäumt bitteres Bier.
Auf prasselnden Feuern schmor’n Widder und Bär,
Auf steinerner Bank fällt das Rasten dir schwer.
Festenberge!

6. Hast du viel Gold, wirst du freundlich aufgenommen
Und bist du bewaffnet, so bist du willkommen,
Doch hast du nichts, dann kehr besser schnell um
Und wähl einen Weg um den Süden herum.
Festenberge!

7. Hier wühlt die Maschine, hier tötet der Gang,
Gehst du ihn nicht ohne Vorsicht entlang,
Es brennt in der Tiefe des Kharads Verderben,
Er musste hier die Mechanisten vererben.
Festenberge.

8. Trink, Freund, trink und höre die Mär
In der ich das Land unterm Berg erklär:
Von Festenstein will ich dir klagen,
Wo wir keiner Höhle zu trauen wagen.
Festenberge!