Die Grauen Löwen und die Unlebenden

Die Grauen Löwen

Der Weg der Grauen Löwen ist ein verbotener Magierzweig, eine geheime Vereinigung, die den Untotenkönig Kracgoj verehrt. Nicht alle Mitglieder sind Magier, aber die meisten; der Weg generell verurteilt die strengen Reglementierungen für Magier in Danglar, lehnt den Erbauer ab und strebt danach, Kracgoj (zu Lebzeiten der erste Falghat des Landes, der die damaligen Stämme nach langem Krieg vereinte und Danglar in seiner heutigen Form erst schuf) wieder als Landesherrscher einzusetzen.

Die Grauen Löwen treten meist vermummt auf, viele führen ein bürgerliches Leben und sind nur im Geheimen Mitglieder der Organisation. Sie sind in Zellen organisiert, und da sie auch untereinander ihr Gesicht verdecken, kennt kaum jemand die Identität seiner Mitstreiter.

Zum Erreichen ihrer Ziele wählen die Grauen Löwen verschiedene Wege, hauptsächlich Sabotageakte und Guerilla-Angriffe (besonders beliebt ist der Einsatz von magischen Knickfokussen), selten aber auch die offene Konfrontation. Da sie sich der Nekromantie bedienen, kann es durchaus vorkommen, dass diese Konfrontation durch lebende Tote ausgeführt wird.

 

Die Unlebenden

Ein Überbleibsel der Schlacht gegen den ersten Missionar und der Grund für die allgemeine Unbeliebtheit der Magier in Danglar:
Als der Waldfürst unter Führung des ersten Missionars das Land zu überrennen drohte, erhoben die Magier als letzte Rettung Kracgoj, den ersten Falgathen, von den Toten. Mit seinem Heer von Unlebenden besiegte er den Missionar und zerfiel wieder zu Asche, doch ein Fluch bindet ihn an den Waldfürsten: Sobald ein neuer Missionar erscheint, ersteht auch der untote Herrscher von Neuem – und er hat inzwischen eigene Pläne.
Nach der Niederlage des zweiten Missionars gibt es zur Zeit jedoch keine Unlebenden in Danglar.
… oder?